Von:
Ruth Alexander

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Können Sie etwas damit anfangen?

Zum Beispiel: Vor einem weißen Blatt sitzen und seine Gedanken in Form und Worte bringen – schwer genug, damit anzufangen.
Denn – um was geht es?
Eins steht fest: Am Anfang aller Betrachtung steht das Wort. Das sagt uns die Bibel im Johannes-Evangelium:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
Dasselbe war im Anfang bei Gott.
Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Können Sie etwas damit anfangen? Was will uns dieser so oft zitierte Satz wirklich sagen? Warum wird er überhaupt so oft zitiert, wenn auch nur in gekürzter Form und ohne dem, der die Antwort schon parat hat?

Im Anfang war das Wort bei Gott und Gott war das Wort. Gott hat uns das Wort gegeben, er hat uns die Worte in den Mund gelegt. Ohne Worte keine Botschaft, keine Verkündigung, kein Verstehen.
Verstehen, dass der Ursprung allen Lebens und Seins in Gott liegt – alles, was durch ihn entstanden ist, ist wirklich und wahrhaftig.
Es gibt nichts Anderes. Er ist der Schöpfer des Lebens und der Worte.